Lehrveranstaltung
Ästhetisch-kulturelle Sozialisation – Theorien und Beispiele
Semester/Jahr
WiSe 88/89
Zuständige Lehrende
Helmut Hartwig
Kurstyp
Colloquium
Praxisort
-
Kooperationspartner
-
Beschreibung der Lehrveranstaltung
Inzwischen zeigt sich mir in solchen Begriffen auch das (Mini-)Monster.
Aber: die Sache, das Ereignis gibt es: jemand beginnt zu malen, zu schreiben, zu tanzen, zu basteln und unsere Frage ist: wohin führt das? Wer bestimmt die Richtung? Wie verteilen sich Chancen? Und wo wird dann aus dem Interesse am Zeichnen und Malen „künstlerische Praxis“? In der Veranstaltung(!) geht es um Texte, Theorien, Bilder, Biographien und um Fragen, die das Künstlerin-Werden betrifft. Warum verschweigen K.’s so gern, woher sie kommen – oder suchen sich eine Abstammung aus der Geschichte von Leda und dem Schwan, der in Berlin seit Jahren den Namen Hödicke trägt? Mit einem Buch wollen wir uns genauer beschäftigen: Siegfried Bernfeld: „Das Dichterische Schaffen der Jugend“. Natürlich
werden auch wieder viele Bilder betrachtet (für die Sehsüchtigen).
Aber – zeichnet sich vielleicht ein Ende der Zeiten ab, wo man außerhalb von direkter pädagogischer Unterweisung ästhetische Praktiken lernte? Wird die ästhetische Erziehung bald von der Kunst-Therapie-New-Age-Szene übernommen?
Oder vielleicht doch vom Fernsehen?
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