Lehrveranstaltung

Beschreibung der Lehrveranstaltung

In Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat, den Beschäftigten von Daimler-Marienfelde, einer Seminargruppe des Otto-Suhr-Instituts der FU und anderen Kooperationspartnern sollen in einem langfristigen Projekt die Geschichte des Betriebs während der NS-Zeit (Zwangsarbeit), heutige innerbetriebliche Probleme (Ausländerfeindlichkeit) und internationale Verflechtungen (Südafrika) untersucht und künstlerisch bearbeitet werden. Die bisherige (noch nicht endgültige) Planung sieht vor, daß im WS 89/90 zum einen die inhaltliche Untersuchungsarbeit beginnt, zum anderen vergleichbare Projekte (Ausstellungen, Kunstwerke etc.) kritisch rezipiert werden. Zum Ende des WS bzw. während der vorlesungsfreien Zeit (Februar-April 90) könnten dann die ersten Seminare (Bildungsurlaub) mit verschiedenen Beschäftigtengruppen des Betriebs stattfinden und parallel bzw. damit in Zusammenhang erste Vorarbeiten für eine Ausstellung in Angriff genommen werden. Die Ausstellung würde dann zum Jahresende 1990 bzw. Anfang 1991 realisiert.
Ziel des Projektes ist es, zusammen mit den Beschäftigten des Berliner Daimler-Werkes ein Beispiel betrieblicher Kulturarbeit zu entwickeln, in dem Alltagserfahrung, Bildungsarbeit, Kunst und Politik zusammenkommen.

lnteressentlnnen für dieses Projekt sollten den Zeitrahmen in ihre Planung einbeziehen!
Die schon existierende Projektgruppe wird die Ergebnisse der bisherigen Gespräche zu Beginn des Semesters darstellen.