Lehrveranstaltung
Masken und szenisches Spiel in der Therapie
Semester/Jahr
WiSe 88/89
Zuständige Lehrende
Bernward Weiß
Kurstyp
Theorie-Praxis-Seminar
Praxisort
-
Kooperationspartner
-
Beschreibung der Lehrveranstaltung
Masken und Szenisches Spiel greifen Urformen des menschlichen Handelns auf Spiel, Tanz, Ritual, Maskengestaltungen, Stimme, etc. ermöglichen eine Rückbindung der persönlichen Geschichte an archetypische Grundmotive menschlichen Lebens. Masken als kreatives Medium verhelfen eine wichtige menschliche Dimension greifbar zu machen: die des Symbols. Masken und Szenen haben immer einen Realwert – sind aktuelles, tatsächliches Geschehen. Sie sind aber auch Ausdruck des Imaginären, des Irrealen, des tatsächlich nicht Greifbaren, des Übergreifenden und Archaischen, das sie durch In-szenierungen erfahrbar machen. Im Gestaltungsprozeß kann sich der Klient als ganzer Mensch erleben, weil er sich nicht nur seiner inneren Bewegung gewahr wird, sondern weil diese Bewegung und Bilder in seinen Masken und Szene anschaulich und sinnlich erfahrbar werden.
Das Seminar ist eine Einführung in die methodischen Ansätze dieser Arbeit und versteht sich als Selbsterfahrungsgruppe. Die Teilnahme an diesem Seminar ist nur sinnvoll und möglich, wenn lhr an allen Terminen teilnehmen könnt!
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