Lehrveranstaltung

Beschreibung der Lehrveranstaltung

Um zu entdecken, wie Kinder heute zum Zeichnen oder Malen kommen oder wie sie (welche) Bilder betrachten, ist es nützlich, sich mit dem Weg zu beschäftigen, den Bildende Künstler und Kunstpädagogen zur Kunst gegangen sind und gehen. Also auch mit unserem eigenen Weg. Ist der soviel anders als der der Menschen, mit denen wir in der praktischen Kulturarbeit zu tun haben?
– Gibt es bestimmte Schlüsselerlebnisse in der ästhetischen Sozialisation?
– Wie prägt das soziale Milieu den Weg des Kindes zu Bildern, zum Zeichnen oder Malen?
– Durch welche Erfahrungen und Vorstellungen wird das Bild vom Künstler(sein) geprägt?

Wir wollen versuchen, Antworten auf diese und andere Fragen zu finden anhand von Kindheits- und Schulerinnerungen von Künstlern bzw. Kunstpädagogen aus drei Generationen:
– George Grosz (geb.1893)
– Marie Marcks (geb. 1923)
– Heinrich Dreidoppel (geb. 1938)
Nicht jeder Künstler kann auch gut schreiben – diese 3 konnten es. Eine spannende, anregende Lektüre!
Möglicherweise kann aus dem Seminar ein kleines Lesebuch mit Texten und Bildern zum eigenen ästhetischen Sozialisationsprozeß hervorgehen.