Lehrveranstaltung

Beschreibung der Lehrveranstaltung

Masken und Szenisches Spiel greifen Urformen des menschlichen Handelns auf Spiel, Tanz, Ritual, Maskengestaltungen, Stimme, etc. ermöglichen eine Rückbindung der persönlichen Geschichte an archetypische Grundmotive menschlichen Lebens. Masken als kreatives Medium verhelfen eine wichtige menschliche Dimension greifbar zu machen: die des Symbols. Masken und Szenen haben immer einen Realwert – sind aktuelles, tatsächliches Geschehen. Sie sind aber auch Ausdruck des Imaginären, des Irrealen, des tatsächlich nicht Greifbaren, des Übergreifenden und Archaischen, das sie durch In-szenierungen erfahrbar machen.
Im Gestaltungsprozeß kann sich der Klient als ganzer Mensch erleben, weil er sich nicht nur seiner inneren Bewegung gewahr wird, sondern weil diese Bewegung und Bilder in seinen Masken und Szene anschaulich und sinnlich erfahrbar werden.
Das Seminar versteht sich als Selbsterfahrungsgruppe. Die Teilnehmer werden Möglichkeiten und Grenzen, Aufarbeiten des projektiven Materials, diagnostische Hinweise sowie gezielte methodische Ansätze mit bestimmten Klientengruppen kennenlernen.