Lehrveranstaltung
Was die Kunst soll und was sie kann
Semester/Jahr
WiSe 87/88
Zuständige Lehrende
Helmut Hartwig
Kurstyp
Colloquium
Praxisort
-
Kooperationspartner
-
Beschreibung der Lehrveranstaltung
Magie, Lebenshilfe, Vergesellschaftung, Form, unbekannte Objekte (der 2. Art), Erkenntnis, Selbsterfahrung, Therapie, Kompensation, Genuß, Sexersatz, Berufstätigkeit, Kreativität, Phantasie, große Gefühle, kleine Empfindungen, Wahnsinn…
das alles und noch mehr soll die Kunst erwecken, bewirken, hervorrufen, ermöglichen sein.
Anpassung, Erstarrung, Vermassung, Entfremdung, Verdummung, Verknöcherung, Erkrankung, Gesundheit, Fettsucht, Magersucht, Freundlichkeit, Geselligkeit… und noch viel mehr soll die KUNST verhindern.
Was also kann sie und was soll sie – für uns und für andere?
In der Vorlesung/dem Colloquium geht es darum, fremde Gedanken über Kunst vorzustellen, damit die eigenen einen größeren Rahmen bekommen. Es handelt sich um die Wiederaufnahme und Fortsetzung der Annäherung, wie ich sie im vorletzten Semester versucht habe. Damals habe ich gesprochen über: Kunst und Arbeit; Kunst und Handwerk; Kunst und Liebe; die Metapher; Kooperation in der Kunst…
Ich werde einige Motive noch einmal entwickeln und dann andere Aspekte herausarbeiten: die Kunst und die Künste; Kunst in den Kulturen; Kunst und Okkultismus; die Analogie…
Zweck des ganzen Unternehmens ist es, für die Arbeit an der Arbeitsstelle einen über die Einzelveranstaltungen hinausreichenden gemeinsamen Diskussionszusammenhang zu schaffen. Deshalb beteiligen sich auch die anderen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, soweit machbar. Vorlesung, Gespräch, Analyse von Bildern, Texten, Dokumentationen sollen sich in der Veranstaltung abwechseln bzw. Ergänzen.
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