Projekt
Frau und Geschichte (SoSe 87)
Semester/Jahr
SoSe 87
Zuständige Lehrende
Jutta Kunde
Praxisort
-
Kooperationspartner
-
Beschreibung des Projekts
Vorbereitung und Durchführung zweier Wochenseminare für Frauen in Zusamenarbeit mit der Heimvolkshochschule Schloß Glienicke als Veranstalter und Dr. Dörte Doering als verantwortlicher Dozentin.
a) „Wer sein heißt, eine Geschichte zu haben“- Zur Geschichte der bürgerlichen Frauenbewegung – Seminar vom 11. – 15.5.1987
Im Vorbereitungsteam arbeiten drei Wissenschaftlerinnen und drei Künstlerinnen zusammen. Dabei geht es uns um die Entwicklung von ästhetischen Aneignungsformen, die spielerisch und bildnerisch auf den „Stoff“ bezogen sind; es geht aber insbesondere um das Erleben und Erkennen der Symbolsprache der Bilder in der Rezeption und in der eigenen ästhetischen Praxis.
Im geplanten Seminar wird im wesentlichen in drei Untergruppen gearbeitet, die jeweils von einer Wissenschaftlerin und einer Künstlerin geleitet werden. Inhaltlich geht es u.a. um Organisationsstrukturen, Entstehung und Entwicklung der Frauenerwerbstätigkeit und um die Entwicklung der weiblichen Geschlechtsrolle, um Widerstandsformen der alten und der neuen Frauenbewegung.
Die Erarbeitung der Inhalte wird dabei geprägt von der gestalterischen Fantasie für eine kreative Aneignung des Stoffs durch die Teilnehmerinnen.
b) Wochenseminar im Rahmen der 750-Jahr-Feier.
Das Seminar wird sich mit der Geschichte der Berliner Damenoberbekleidung (DOB) beschäftigen und wendet sich an Frauen, die im Textilbereich unterschiedliche Funktionen einnehmen oder eingenommen haben.
Die Anerkennung als Bildungsurlaub wird beantragt.
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