Projekt
Kulturarbeit im Studentenwohnheim Siegmundshof in Kooperation mit dem Studentenwerk Berlin
Semester/Jahr
SoSe 86
Zuständige Lehrende
Jutta Kunde
Praxisort
Studentenwohnheim Siegmundshof
Kooperationspartner
HdK
Studentenwerk
Beschreibung des Projekts
Im Wintersemester 1985/86 ist das Studentenwerk Berlin mit der Bitte an uns herangetreten, ein Konzept für Studentische Kulturarbeit zu entwickeln. Aus der Diskussion ergab sich die Konzeption eines Pilotprojekts im Studentenwohnheim Siegmundshof, wo etwa 650 Studenten aus vielen Ländern mit unterschiedlichsten Studienschwerpunkten z. T. sehr isoliert leben.
Eine Projektgruppe der Kulturpädagogischen Arbeitsstelle hat inzwischen folgende Ziele formuliert:
1. Kulturarbeit im Studentenwohnheim soll dazu beitragen, das Verständnis der Gruppen unterschiedlicher Nationalitäten füreinander zu fördern. Dabei soll in Projekten die jeweilige kulturelle Praxis reflektiert und komunizierbar gemacht werden. Der nachweisbaren Isolation der Studenten im Wohnheim soll durch die gemeinsame Projektarbeit entgegengewirkt werden.
2. In den Projekten können künstlerische und handwerkliche Fähigkeiten gezeigt und erworben werden. Ziel ist es hierbei, über ästhetische Praxis in verschiedenen Medien und kulturellen Traditionen einen Austausch zu gewährleisten und gemeinsame Artikulationsmöglichkeiten zu entwickeln.
3. Die Projekte sollen auch eine Beziehung herstellen zum im weitesten Sinne kulturellen Leben hier und die unterschiedlichen Wahrnehmungsebenen in künstlerischen Umsetzungen, in Aktions- und Veranstaltungsformen zum Ausdruck bringen.
4. Eine abschließende Dokumentation über das Gesamtvorhaben – als Auswertung der Prozeßbegleitung durch die HdK Berlin – soll einer möglichen Übertragung des Modells auf andere Wohnheime des Studentenwerks in Berlin und anderen Universitätsstädten als Grundlage dienen.
Zwischen der HdK und dem Studentenwerk wird ein Kooperationsvertrag geschlossen.
Zu Beginn des Somersemesters ’86 wird es sich entscheiden, wann mit der Arbeit begonnen werden kann. Mit der Studentenvertretung des Wohnheims gibt es bereits erwartungsvolle Kontakte.
Die Projektarbeit wird voraussichtlich zwei Jahre umfassen. Neue Interessenten sollte mit der Arbeitsgruppe Kontakt aufnehmen. Die Gruppentermine werden ausgehängt
Begrenzte Teilnehmerzahl: 6
Fortsetzung vom Wintersemester 1985/86
Auch f Gasth顤er geeignet
–
F diejenigen, die sich fachergreifend mit dem Thema besch輎tigen wollen haben wir einige Angebote aus verschiedenen Fachbereichen der FU in das komentierte Vorlesungsverzeichnis aufgenomen:
1. FB Germanistik:
– „Nachahmung der Natur“ in der Literatur酲thetik des 13. Jahrhunderts
– „Nachahmung der Natur“
– Naturbegriff und Naturforschung bei Goethe
2. Fachbereich Geschichtswissenschaften:
Es Werden mehrere 鈁ungen und Proseminare vor Originalen angeboten. Meistens msen sich Studenten vorher in Listen eintragen. N鄣ere Informationen k霵nt Ihr bei Jutta Kunde erhalten.
Religionswissenschaftliches Institut,
Zum Verh鄟tnis von transzendentalem und 酲thetischem Subjekt / Probleme des Kunst- und Naturbagriffs im 19. und 20. Jahrhundert XXII
Begrenzte Teilnehmerzahl: 4
Weitere Interessenten f den allgemeinen Teil sind erwscht.
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FU Angebote �Erwachsenenp輐agogigk:
– Zum Stellenwert visueller Wahrnehmung im Lernproze�junger Erwachsener
– Verwendung von Spielen und kreativen Medien im Lernproze�
– Fragestellungen und Vorgehensweisen aktueller erwachsenenp輐agogischer Forschung anhand von Beispielen
– Biographietheoretische Zug鄚ge zur Erwachsenenbildung
Die FU bietet eine Reihe von Veranstaltungen an, die im Projektzusamenhang interessant erscheinen.
(Erziehungs- und Unterrichtswissenschaften)
– Arbeit mit Migranten im sozialp輐agogischen Feld. 鈁ung zur Professionalisierung interkultureller Kommunikation
Do 12.00 – 14.00 – JK 24/140 (17.4.) Wolbert
Spezielle Angebote, die sich mit bestimmten Kulturen befassen, bitte bei Jutta Kunde erfragen.
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