Projekt
Workshops und künstlerische Interventionen in Kooperation mit dem Quartiersmanagement Pankstraße Wedding
Dieses Projekt enthält zentrale Informationen für die Forschung.
Semester/Jahr
WiSe 02/03
Zuständige Lehrende
Katharina Jedermann
Praxisort
Wedding, Berlin
Kooperationspartner
Weddinger Quartiersmanagement
Beschreibung des Projekts
Im Weddinger Quartiersmanagementgebiet zwischen Pank- und Reinickendorfer Straße wird gegenwärtig ein Konzept beraten, das wir zusammen mit Förderband e.V. entwickelt haben.
Ziel des beantragten Rahmenprojektes ist es, ein Netzwerk von vorhandenen Einrichtungen, Projekten, Bürgerinitiativen und neuen Akteuren auf den Gebieten Kunst und Kultur im Quartier aufzubauen, in dessen Rahmen ein Programm unterschiedlicher kultureller und künstlerischer Aktionen entwickelt und realisiert werden soll.
Koordiniert und begleitet werden die Projekte von einer „Kulturstation“, die über eigene Räume im Kiez verfügt.
Zunächst ist geplant, dass eine Projektgruppe des Instituts den Kiez Pankstraße, Reinickendorfer Straße mit unterschiedlichen künstlerischen Mitteln, Beobachtungen, Befragungen, Foto-, Videodokumentationen, Zeichnungen etc. – unter Einbeziehung von Anwohner/innen – Jugendlichen, Senior/innen und Schüler/innen – erkundet.
Recherchiert werden könnten z. B.
- Treffpunkte und Spielmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche,
- Orte, an denen – auch ältere Bewohner/innen – ungestört sitzen können,
- Spazierwege, Einkaufswege, Schulwege,
- Orte, die hässlich, verwahrlost, langweilig oder gefährlich sind,
- schöne Stellen, die keine/r sieht,
- Orte mit Geschichte(n), die erzählt werden sollten (von denen, die sie noch kennen),
- Initiativen und Vereine, die in der Öffentlichkeit kaum bekannt sind,
- Plätze, an denen etwas passieren könnte, z.B. Veranstaltungen, Open-Air-Kino, Märkte, Feste u.ä.
Ergebnisse der Recherchearbeiten werden rund um das entstehende Kiezmodell in der Kulturstation gezeigt und in Gesprächsrunden und Probeaktionen an verschiedenen Orten im Kiez demonstriert und diskutiert, z.B. können durch abendliche Projektionen Alternativen im Straßenbild veranschaulicht werden und erste Ideen zur Umgestaltung „ausprobiert“ werden.
In einem nächsten Schritt (Sommersemester 2003) könnten aus diesen Recherchen Ideen für temporäre Kunstaktionen im öffentlichen Raum entstehen, die dann im Sommer realisiert werden. Dafür gibt es erste Ideen, die diskutiert, verändert, ergänzt und erweitert werden können.
Zum Zeitpunkt der Erstellung des Vorlesungsverzeichnisses ist die Finanzierung dieses Projektes noch offen. Bis zum Beginn des Semesters werden die Entscheidungen gefallen sein.
Begrenzte Teilnehmer/innenzahl 10
Vorerfahrungen in partizipatorischen Projekten bzw. Lust zur Zusammenarbeit mit Nicht-Künstler/innen verschiedener Alterstufen ist erwünscht.
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