Lehrveranstaltung

Beschreibung der Lehrveranstaltung

Künstler verlassen für einen kürzeren oder längeren Zeitraum ihr Atelier und malen, zeichnen, bildhauern auf Kulturfesten wie z. B. zur KIELER WOCHE oder im SOMMER IN ERLANGEN bei Straßenkunstprogrammen im Stadtteil und bei gewerkschaftlichen Freizeitangeboten.

Diese offene Kulturarbeit scheint inzwischen selbstverständlich geworden zu sein und dennoch erleben immer mehr Künstler und Künstlergruppen, daß es schwieriger wird, Projekte auch realisieren zu können.
Liegt es daran, daß die Ansprüche der Veranstalter gestiegen sind? Sind die finanziellen Mittel der Städte zu knapp geworden? Oder werden Künstler, deren Anliegen weiter reicht, als bloß animatorisch tätig zu sein, nicht mehr gerne gesehen?

Im TPS werden in diesem Zusammenhang die Rolle des Künstlerischen bei Projekten offener Kulturarbeit, die kultur- und finanzpolitischen Weichenstellungen in den Städten und kulturtheoretische Fragestellungen wie die Entwicklung kultureller und künstlerischer Bedürfnisse der Bevölkerung, (unter Einschluß der Rolle neuer Medien) untersucht. Einer eingehenderen Untersuchenung unterzogen werden auch das Verhältnis von Arbeit und Freizeit sowie neue Ansätze der Freizeitpädagogik.