Lehrveranstaltung

Beschreibung der Lehrveranstaltung

Was ist dran an der vielzitierten „Krise der Kunst im öffentlichen Raum“?
Wie ist der „neue“ Qualitätsbegriff beschaffen, der polemisch gegen die „alten“ Reformideen ausgespielt wird?

Was ist übriggeblieben von den Leitideen der Berliner Reform zur Kunst im öffentlichen Raum? Was hat sich in der zehnjährigen Praxis als machbar, als sinnvoll, als Ideologie oder als Irrtum erwiesen? Das Vorbild „Bremer Modell“ wurde dort stillschweigend begraben. Aufklärerische Impulse, transparente Wettbewerbsverfahren, mühsame Vermittlungsprozesse, komplexe Stadtraum-
und Stadtteilbezüge scheinen in Berlin wie auch anderswo nicht mehr „in“ zu sein. Ist es überhaupt möglich, ästhetisch eigenständig zu arbeiten und Kunst zugleich als Teil eines öffentlichen Diskurses zu begreifen? ln welchen Arbeiten der letzten Jahre finden sich Ansätze für Perspektiven und Innovationen?

Die Lehrveranstaltung zielt auf die Auseinandersetzung mit den verschiedenen Positionen, teils in Beispiels- und Textanalysen, teils in Gesprächen mit Gastreferenten.