Lehrveranstaltung

Beschreibung der Lehrveranstaltung

Seit einigen Jahren haben Gewerkschaften begonnen, ihr Interesse und ihre Aufgaben im Bereich gewerkschaftlicher Kulturpolitik und Kulturarbeit zu artikulieren und eigene Thesen dazu entwickelt.

Sie reichen von der Einbeziehung bildender Künstler in die Öffentlichkeitsarbeit, in die Bildungs- und Betriebsarbeit und in die kommunale Kulturarbeit. Anhand der Praxis der letzten Jahre sollen diese Positionen diskutiert werden. Ein spezielles Interesse wird sein, welche Rolle die Gewerkschaften angesichts der Krise der Kultur beimessen.

Die Möglichkeiten für gewerkschaftliche Kulturarbeit sind inzwischen gestiegen; die beiden großen Gewerkschaften, IG-Metall und ÖTV haben entdeckt, daß eine Zusammenarbeit mit dafür ausgebildeten Künstlern beiden helfen kann. Das TPS will Perspektiven für das neue Arbeitsfeld gewerkschaftlicher Kulturarbeit aufzeigen.

Das Seminar ist offen für Teilnehmer aus dem Bereich Schauspiel, um Möglichkeiten interdisziplinärer Arbeit zu erproben.