Projekt

Beschreibung des Projekts

Die meisten Gesamtschulen sind Ganztagsschulen, in denen es neben dem Unterricht auch einen Freizeitbereich gibt. Um den Schülern Anregungen für eine sinnvolle Freizeitgestaltung zu vermitteln, werden auch für diesen Bereich qualifizierte Fachkräfte gebraucht.

Eine Gruppe von fünf Künstlern des Modellversuchs arbeitete – um die Bedingungen der schulischen Freizeitarbeit kennenzulernen – in außerunterrichtlichen Angeboten der Gustav-Heinemann-Gesamtschule in einem Berliner Neubaugebiet. Für Schüler der 7. und 8. Jahrgangsstufe boten sie einen Videokurs, Mal- und Drucktechniken für die Gestaltung von Gegenständen des täglichen Gebrauchs sowie einen Kurs zur Herstellung von Handpuppen an. Diese Kurse gingen auf das Bedürfnis der Schüler ein, sich selbst und ihre Umwelt mit künstlerischen Mitteln anzueignen und eigene, selbständige Wege zu finden.

Voraussetzung für die Arbeit war eine enge Kooperation mit dem pädagogischen Personal des Freizeitbereichs und die Fähigkeit, aus den Erfahrungen der Kollegen für die eigene Arbeit zu lernen. Wichtig war außerdem die Arbeit in Arbeitsgemeinschaften (Verstärkung der Arbeit im Team). Künstler in der Schule – das kann eine besondere Chance sein, die Schule für die Umwelt weiter zu öffnen und gegen übertriebenen Leistungsdruck und Streßerscheinungen Kreativität, soziales Lernen und selbständige Freizeitgestaltung zu fördern.