Lehrveranstaltung

Beschreibung der Lehrveranstaltung

Kulturpolitik im “Neuen Berlin” wird gegenwärtig vor allem durch die Repräsentationsinteressen des Bundes, der Länder und privater Investoren geprägt.

Auf der anderen Seite ist Geldmangel immernoch das zentrale Problem der meisten Berliner Kulturinstitutionen. Von der Vielfalt der Projekte und Vorhaben, die nach der Wende entstanden sind, ist einiges – mehr oder weniger unbemerkt von der Öffentlichkeit – verschwunden. Viele Projekte – manchmal auch deren Betreiber/innen – haben sich durch Umstrukturierung, Trägerwechsel und neue Finanzierungskonzepte stark verändert.

Die anstehende “Bezirksreform” – aus 23 Berliner Bezirken werden 12 – wird auch die dezentralen Strukturen in der Kulturarbeit der Bezirke nachhaltig verändern.

Die Seminarteilnehmer/innen können in dieser Veranstaltung einen Überblick über Berliner Kulturpolitik in ihren vielschichtigen Facetten gewinnen. Gastreferent/innen tragen dazu bei, unterschiedliche Positionen und Perspektiven kommunaler Kulturpolitik kennenzulernen.

Dabei geht es um Entscheidungsstrukturen und Entscheidungsträger, um Fördermodelle und -institutionen, um das Verhältnis von staatlicher und privater Kulturförderung, kulturelle lnfrastruktur und die Rolle der Kultur in der Stadtentwicklung.