Lehrveranstaltung

Beschreibung der Lehrveranstaltung

Wie wichtig ist den Gewerkschaften die Kultur? Wie wichtig ist dem Künstler die Gewerkschaft?

Untersuchung der Möglichkeiten und Probleme, die in der Einbeziehung von Kunst und Künstlern in die gewerkschaftliche Praxis liegen.

Was erhoffen Künstler sich von dieser Arbeit? Wie können sie sich in diesem, für sie nicht vertrauten Bereich zurechtfinden? Werden sie hier überhaupt gebraucht oder machen die Gewerkschaften ihre Kultur alleine? Wie sieht der gewerkschaftliche Alltag aus?

Ebenen der Zusammenarbeit:

  • Malen und Zeichnen mit Lehrlingen
  • Künstler in der gewerkschaftlichen Jugendarbeit
  • Einbeziehung künstlerischer Vermittlungsformen in die gewerkschaftliche Bildungsarbeit
  • Kunst im Betrieb
  • visuelle Bestaltung der gewerkschaftlichen Öffentlichkeitsarbeit

Das Seminar soll eine Orientierung über bestehende Tätigkeitsfelder geben und Perspektiven für neue Arbeitsfelder in der gewerkschaftlichen Kulturarbeit aufzeigen.

Künstler und Gewerkschafter werden aus ihren Erfahrungen berichten.

Für das Wintersemester ist eine Weiterführung dieses Themas und der Einstieg in die konkrete Projektarbeit geplant.

Das Seminar ist offen für Gasthörer aus dem Bereich Schauspiel.

Literatur

  • KÜNSTLER UND KULTURARBEIT, Modellversuch Künstlerweiterbildung 1976-1981, Berlin 1981 Seite 119 ff., zu beziehen über Hochschule der Künste Berlin
  • Massen, Kultur, Politik, Argument Sonderband 23, Berlin 1978