Lehrveranstaltung

Beschreibung der Lehrveranstaltung

In diesem Theorie-Praxis-Seminar, das bereits im Wintersemester 1982/83 begonnen hat, wird die Praxis der Kulturellen Volkshochschularbeit untersucht und gemeinsam mit den Fachbereichsleitern und Kursleitern verschiedener Volkshochschulen ausgewertet und dokumentiert.

Ziel ist die Erarbeitung eines differenzierten Ausstellungskonzepts zur Darstellung der Geschichte und Gegenwart kultureller Erwachsenenbildung in Berlin. Ein Rohkonzept ist bereits erstellt, erste Hospitationen haben im letzten Wintersemester stattgefunden. Das Seminar hat sich darüber hinaus an einer mehrtägigen Fortbildungstagung für Kursleiter im Bereich Kulturelle Bildung beteiligt. Aus dieser Tagung ist eine Arbeitsgruppe hervorgegangen, der Vertreter der Volkshochschulen (Bereiche: Bildende Kunst und künstlerisches Gestalten, Literatur, Theater usw.), Vertreter des Bildungswerks des BBK sowie der Kulturpädagogischen Arbeitsstelle angehören.

Da die Ausstellung Grundfragen der ästhetischen Erwachsenenbildung mitvermitteln soll, werden diese im TPS erarbeitet.

Solche Fragen sind:

  • Fragen nach der Art und Artikulation ästhetischer Bedürfnisse der Teilnehmer
  • nach den Funktionen ästhetischer Praxis als Hobby, Freizeitgestaltung, Realitätsaneignung, Selbsterfahrung, Kommunikationsanlaß etc.
  • nach dem Rollenverständnis des Kursleiters
  • nach Kriterien für die Kursgestaltung
  • nach Möglichkeiten der Beobachtung und Steuerung von Gruppenprozessen
  • nach Bedingungen für den Erfolg des Kurses
  • nach dem institutionellen Bedingungsrahmen

Im TPS wird die Möglichkeit gegeben, sich Methoden der Dokumentation wissenschaftlich, gestalterisch und technisch anzueignen.

Das Seminar ist für neue Teilnehmer offen. In jedem Semester wird Schwerpunktmäßig ein neuer Bereich erarbeitet. Eigene Erfahrungen und Ideen der Teilnehmer werden in die Seminar- und Projektarbeit einbezogen.